Ab dem 10. Geburtstag müssen Kinder auf Radwegen oder der Fahrbahn fahren – das kann schnell zu gefährlichen Situationen führen.

Ab dem 10. Geburtstag müssen Kinder auf Radwegen oder der Fahrbahn fahren – das kann schnell zu gefährlichen Situationen führen.

Foto: Symbolfoto: Hirschberger/dpa

Wesermarsch

Rodenkirchen: Lehrer sorgen sich um Sicherheit auf dem Schulweg

Von Mareike Scheer
15. November 2018 // 15:30

Ab dem 10. Geburtstag müssen Kinder auf Radwegen oder der Fahrbahn fahren. Bei der Auswahl eines geeigneten Schulwegs mit dem Rad helfen Radschulwegpläne. Doch was ist, wenn es keinen solchen gibt? Die Lehrer einfach nicht wissen, welchen Weg sie ihren Schülern empfehlen sollen?

Änderung entlang des Schulwegs

Genau vor diesem Problem stehen Schulleiterin Elke Kuik-Janssen und Lehrerin Melanie von Häfen von der Grundschule Rodenkirchen. Im vergangenen Jahr gab es entlang der Hauptstraße, dem Schulweg, eine Änderung.

Tödlicher Unfall

Bis 2017 war die Radwegnutzung in beide Richtungen erlaubt – einst erlaubt, nachdem eine Schülerin bei einem Unfall ums Leben kam. Dies liegt bereits rund 40 Jahre zurück. Nach der Aufhebung der beidseitigen Fahrerlaubnis kommt es laut der Lehrer auf dem Schulweg immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Schulwegsicherungskomission kommt zusammen

Entweder lauert eine gefährliche Überquerung oder die Kinder müssten ein Stück als „Geisterfahrer“ fahren – was bei der Verkehrserziehung das falsche Signal wäre. Noch in diesem Monat will daher die Schulwegsicherheitskomission zusammenkommen und den Bereich begutachten.

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