Silvesterfeuerwerke und -böller lösen bei Tieren Panik aus.

Silvesterfeuerwerke und -böller lösen bei Tieren Panik aus.

Foto: Symbolfoto: Pleul/dpa

Wesermarsch

Silvester: Das Feuerwerk macht nicht jedem Spaß

Von nord24
27. Dezember 2019 // 15:37

Der Jahreswechsel steht wieder vor der Tür, doch während sich vielerorts die Menschen an Silvesterraketen und -böllern erfreuen, bedeutet die Gaudi insbesondere für Tiere und Umwelt besonderen Stress. Gerade im Nationalpark Wattenmeer muss darum auf das Spektakel verzichtet werden.

Tiere brauchen besonderen Schutz

In Schutzgebieten wie dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer oder dem Nationalpark Harz ist das Abbrennen von Feuerwerken streng untersagt. Der Grund: Tiere können durch die plötzlichen Knall- und Lichteffekte in Panik geraten, sie brauchen  deshalb besonderen Schutz.

Giftige Chemikalien

Auch der Umweltverband BUND appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich mit den privaten Feuerwerken etwas zurückzunehmen. Denn neben den giftigen Chemikalien, die mit den Böllern und Raketen verbrannt werden, gelangt auch viel Feinstaub in die Luft. „Diese Staubpartikel, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, enthalten giftige Schwermetalle, können zu Atemwegserkrankungen wie Asthma führen und sogar Krebs auslösen“, erläutert Bernd Quellmalz, BUND-Regionalgeschäftsführer Weser-Elbe.
Durch die Feuerwerke fällt jedes Jahr außerdem jede Menge Müll an. Wie viel da zusammenkommt, lest Ihr am Samstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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