20 rote Aktenordner voller Dokumente über die Rettung des Oberfeuers Preußeneck in Eckwarderhörne lagert Ernst Tannen in seinem Arbeitszimmer.

20 rote Aktenordner voller Dokumente über die Rettung des Oberfeuers Preußeneck in Eckwarderhörne lagert Ernst Tannen in seinem Arbeitszimmer.

Foto: Nicole Böning

Wesermarsch

So rettete Beharrlichkeit das Oberfeuer Preußeneck

9. Februar 2021 // 18:34

Ernst Tannen hat eine Superkraft: Wenn er hinter einer Sache steht, tut er alles dafür, dass sie gelingt. So rettete er das Leuchtfeuer.

Unterlagen für das Dokumentationszentrum

Der 84-jährige Erst Tannen weiß, dass er oft nur mit Beharrlichkeit zum Ziel kommt. So war es auch bei seinem Einsatz zum Erhalt des Oberfeuers Preußeneck in Eckwarderhörne. Damals gab es viele Hürden. Jetzt will er seine Unterlagen aus dieser Zeit an das Dokumentation des Museums-Leuchtturms übergeben.

Seit 1962 ist das Oberfeuer Preußeneck ein Wahrzeichen Eckwarderhörnes. Dieses Bild stammt aus dem Jahr 1974.

Seit 1962 ist das Oberfeuer Preußeneck ein Wahrzeichen Eckwarderhörnes. Dieses Bild stammt aus dem Jahr 1974.

Foto: Fritz Frerichs

Die alte Richtfeuerlinie musste weg

Das Oberfeuer Preußeneck auf dem Deich in Eckwarderhörne wurde 1962 in Betrieb genommen. Es kennzeichnete das Fahrwasser zu den Wilhelmshavener Häfen. Für den neuen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven wurde der Verlauf des Jadefahrwassers angepasst - eine neue Richtfeuerlinie wurde gebraucht. Der Planfeststellungsbeschluss sah vor: Das Leuchtfeuer in Eckwarderhörne muss weg.

Wie der Leuchtturm gerettet wurde und wie lang und steinig dieser Weg war, lest ihr am Mittwoch in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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