Der ärztliche Direktor des St.-Bernhard-Hospitals Dr. Jan Henrik Herrfurth (links) und Geschäftsführer Ingo Penner stehen vor dem Operationssaal, der zum modernen Herzkatheter-Labor umgebaut wird.

Der ärztliche Direktor des St.-Bernhard-Hospitals Dr. Jan Henrik Herrfurth (links) und Geschäftsführer Ingo Penner stehen vor dem Operationssaal, der zum modernen Herzkatheter-Labor umgebaut wird.

Foto: Reiprich

Wesermarsch

St.-Bernhard-Hospital erweitert die Kardiologie

Von Christoph Reiprich
23. August 2019 // 18:30

Rund 2,5 Millionen Euro lässt sich das St.-Bernhard-Hospital in Brake die Erweiterung der Kardiologie kosten. Ab dem 1. Oktober nimmt Dr. Andreas Reents seine Arbeit als neuer Chefarzt der Kardiologie auf.

Vier Oberärzte

Er wird die Abteilung gemeinsam mit vier Oberärzten leiten. Einer davon ist der langjährige Chefarzt Jörn Glock. Er könnte in den Ruhestand gehen, bleibt dem Krankenhaus aber erhalten und wird das kardiologische Team weiter unterstützen.

24/7-Dienst im Herzkatheter-Labor

Bisher waren in Brake nicht-invasive Behandlungen wie Ultraschall des Herzens möglich. Spätestens ab dem 1. Dezember sollen in einem neu geschaffenen Herzkatheter-Labor auch invasive Eingriffe (z. B. invasive Elektrophysiologie und Herzrhythmus-Implantate) erfolgen. Laut Geschäftsführer Ingo Penner ist ein 24/7-Dienst für das Herzkatheter-Labor vorgesehen.

Von Esenshamm nach Brake

Dr. Andreas Reents ist zurzeit noch bei der Helios Klinik Wesermarsch unter Vertrag, ist jedoch freigestellt. Ein weiterer Oberarzt aus Esenshamm wird dem Chefarzt nach Brake folgen. Auch Assistenzärzte der Inneren Medizin wechseln zum St.-Bernhard-Hospital. Am Standort Esenshamm gibt es ebenfalls ein Herzkatheter-Labor.
Wie sich Ingo Penner die medizinische Versorgung für die nördliche und südliche Wesermarsch vorstellt, lest ihr am Samstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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