Blumen und Kerzen: Anfang des Monats ist bei der Gaststätte Seefelder Schaart ein junger Mann ums Leben gekommen.

Blumen und Kerzen: Anfang des Monats ist bei der Gaststätte Seefelder Schaart ein junger Mann ums Leben gekommen.

Foto: Gohritz

Wesermarsch

Stadland: Lösung für Todesstrecke gesucht

Von Gabriele Gohritz
16. Oktober 2019 // 16:30

„So geht das nicht weiter“, sagt eine Frau. Sie steht mit anderen Seefeldern und Gemeinderatspolitikern vor der Gaststätte Seefelder Schaart. An der T-Kreuzung ist jüngst erneut ein schwerer Unfall passiert. Gemeinsam wird nach Lösungen gesucht, um schlimme Unfälle künftig zu verhindern.

Eine Belastung für Bürger

Und auch, dass Unbeteiligte wie Radfahrer und Fußgänger zu Schaden kommen. Denn die Einmündung der Seefelder Straße in die Straße Seefelder Schaart ist unübersichtlich. Den jüngsten tödlichen Unfall hatte die Ratsgruppe SPD/WPS/FDP zum Anlass genommen, Abhilfe zu fordern. Im Ort hat sich inzwischen eine Initiative gebildet, die sich ebenfalls dafür einsetzt. 13 Frsuen, Mütter mit Kindern, gehören ihr inzwischen an.

Vor Ort Gespräch mit Bürgern

Was kann getan werden, um schlimme Unfälle zu verhindern und Unbeteiligte zu schützen? Bei einer öffentlichen Gruppensitzung verweisen Bürger und Politiker auf bauliche Schikanen wie Verengungen, die das Tempo in der Ortseinfahrt drosseln könnten. Eine Verkehrsinsel könnte sinnvoll sein. Barrieren könnten Fußgänger und Radler schützen. Auch ein Verkleiden der Gaststätten-Wand könnte Abhilfe bringen. Gefordert sind Landkreis und Land, denen die Straßen gehören.

Stadland: Lösung für Todesstrecke gesucht

Politiker und Bürger suchen gemeinsam nach Lösungen, um die Einmündung zu entschärfen.

Foto: Gohritz

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