Wenn Erntefahrzeuge die Straßen verschmutzen, schadet das dem Ansehen der Landwirte, glaubt der Chef des Maschinenrings Osterholz-Wesermünde.

Wenn Erntefahrzeuge die Straßen verschmutzen, schadet das dem Ansehen der Landwirte, glaubt der Chef des Maschinenrings Osterholz-Wesermünde.

Foto: Archiv

Wesermarsch

Straßenverkehr: Maschinenring-Chef fordert von Wesermarsch-Bauern mehr Sorgfalt

Von nord24
25. Februar 2018 // 17:30

Traktoren, Silowagen, Mähdrescher: Wie Landmaschinen das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit beeinflussen können, führte Uwe Krüger in der Jahreshauptversammlung des Maschinenrings Wesermarsch in der Rodenkircher Markthalle vor Augen.

"Wir müssen uns anders benehmen"

In seinem zweistündigen fotografischen Feldzug dokumentierte der Geschäftsführer des Maschinenrings Wesermünde-Osterholz Verstöße gegen Recht und Ordnung und das Empfinden weiter Teile der Bevölkerung. „Wir müssen uns anders benehmen“, sagte der aus Oldenbrok stammende Geschäftsführer vor 80 Teilnehmern.

Negativbeispiele präsentiert

Uwe Krüger zeigte als Negativbeispiele verdreckte Anhängerblinker, Folien im Moor, unzureichende Warndreiecke, auf öffentlichen Straßen Kolonnen fahrende Landmaschinen, die nur schwer überholt werden können, und hochbeladene Silowagen, von denen Ladung auf die Straße fällt. „Sowas geht nicht, das ist die rote Karte“, beschrieb Uwe Krüger, was viele Bürgerinnen und Bürger an der Landwirtschaft stört.

Bilder und Kurzfilme

Dass es auch anders geht, belegte der Geschäftsführer ebenfalls mit Bildern und Kurzfilmen. Feldbestellung und Ernte mit modernsten Maschinen sind unter anderem das Geschäftsfeld von Maschinenringen. Der Vortrag verdeutlichte, dass der Maschinenring auf der anderen Weserseite in anderen Dimensionen denkt und arbeitet als der in der Wesermarsch.

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