Anna von Häfen vom Roten Kreuz verriet den Besuchern, wie man sich für den Katastrophenfall bevorraten sollte.

Anna von Häfen vom Roten Kreuz verriet den Besuchern, wie man sich für den Katastrophenfall bevorraten sollte.

Foto: Schubert

Wesermarsch

Sturmflut-Experte in der Wesermarsch: Vorräte für Katastrophenfall anlegen

Von Frank Lorenz
5. Mai 2019 // 18:30

Inwieweit die Wesermarsch vor Sturmfluten gewappnet ist und welche Auswirkungen besonders der Klimawandel auf die Deiche hat, thematisierte der Hochwasserschutztes am Samstag an der Küstenschutzhalle in Augustgroden. Die Jade-Hochschule und regionale Partner informierten rund um den Katastrophenschutz. Eins betonten alle Akteure wiederholt: „Wer an der Küste lebt, muss vorbereitet sein.“ 

Gepäckliste für den Notfall

Im Blick hatten die Beteiligten Organisationen und Experten vor allem, was im Falle eines Deichbruchs zu tun ist. Die Besucher konnten erleben, wie Sandsäcke gefüllt und gestapelt werden und welche unterschiedlichen Fahrzeuge im Katastrophenfall zur Verfügung stehen.

Mehr als 80 Liter Wasser

Wie sich Privatpersonen auf eine Katastrophe vorbereiten können, zeigte das Deutsche Rote Kreuz. Anna von Häfen präsentierte 81 Liter Trinkwasser, 10 Liter Saft und eine riesige Menge Konserven. „Das sind die Richtlinien des Bundes für eine zehntägige Versorgung einer vierköpfigen Familie“, erklärte sie. Eigentlich sollte diese Menge dauerhaft in jedem Haushalt zu finden sein. Darüber hinaus benötige jeder Haushalt einen Gasbrenner, ein batteriebetriebenes Radio und zumindest eine Taschenlampe.

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