Das Organisationsteam der Wesermarsch ist bereit für die Treckerfahrt nach Oldenburg (von links): Carsten Gülsing-Lüerßen, Ulrike Witting, Bettina Knutzen und Douwe Witbaard. Auf dem Bild fehlt Nils von Deetzen.

Das Organisationsteam der Wesermarsch ist bereit für die Treckerfahrt nach Oldenburg (von links): Carsten Gülsing-Lüerßen, Ulrike Witting, Bettina Knutzen und Douwe Witbaard. Auf dem Bild fehlt Nils von Deetzen.

Foto: Nobel

Wesermarsch

Trecker-Demo in Oldenburg: Rund 100 Schlepper aus der Wesermarsch rollen an

Von Laura Nobel
21. Oktober 2019 // 18:21

Groß und laut, aber friedlich: So soll die Treckerdemo in Oldenburg am Dienstag, 22. Oktober, werden. Bei der bundesweiten Protestbewegung unter dem Motto „Land schafft Verbindung“ machen Landwirte ihrem Ärger über steigende Auflagen der Politik Luft. Über 100 Landwirte werden aus der Wesermarsch erwartet.

Verkehrsstörungen

Sie werden gemeinsam von Rodenkirchen, Elsfleth und Jade aus mit Traktoren nach Oldenburg aufbrechen. Ab etwa 9.30 Uhr sind daher Verzögerungen im Straßenverkehr zu erwarten. Die Forderungen der Landwirte sind bundesweit gleich. Sie setzen sich unter anderem für realistische, praxisnahe Vorgaben und den Abbau des bürokratischen Aufwandes ein.

"Es ist schwierig"

Gerade Familienbetriebe hätten es immer schwerer, sagt Ulrike Witting, eine der Organisatorinnen aus der Wesermarsch. „Viele junge Menschen möchten die Betriebe nicht mehr übernehmen, weil sie bei ihren Eltern miterleben, wie schwierig es ist. Wenn man das mal weiterspinnt, sterben Familienbetriebe irgendwann aus."

1000 Teilnehmer

Die Kundgebung in Oldenburg startet um 11 Uhr. Die Landwirte treffen sich auf der Freifläche neben den Weser-Ems-Hallen. Insgesamt werden rund 1000 Teilnehmer aus dem gesamten Nordwesten Niedersachsens erwartet.

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