Matthias Hümme krault Bruno den Rücken. Dort kommt er selbst nicht heran. Der Zuchtbulle Bruno ist ein Blonde d’Aquitaine.

Matthias Hümme krault Bruno den Rücken. Dort kommt er selbst nicht heran. Der Zuchtbulle Bruno ist ein Blonde d’Aquitaine.

Foto: Nicole Böning

Wesermarsch

Viehhaltung: Mit Horn oder genetisch hornlos?

13. November 2020 // 11:00

Genetisch hornlose Rinder sind auf dem Vormarsch. Das erspart die Enthornung nach der Geburt. So gehen die Hümmes in Butjadingen mit dem Thema um.

Wackelhörner sind eine Übergangsstufe

Brunos Hörner wackeln. Auf dem Hof der Hümmes stört das niemanden, denn dort dürfen Hörner grundsätzlich so wachsen, wie sie wollen - solange sie das Rind nicht stören. Zuchtbulle Bruno bringt mit seiner Hornanlage allerdings etwas mit, das für viele Rinderhalter ein Segen ist: Je nach Genetik der Mutter bleiben seine Nachkommen ohne Hörner.

Der Trend zum genetisch hornlosen Rind
Wie ist das eigentlich, Rinder mit Hörnern zu halten? Das haben wir Matthias Hümme gefragt, der auf seinem Hof zwischen Tossens und Eckwarden mehr als hundert Rinder hält. Manche mit Hörnern, manche ohne.

Genetisch hornlos ist ein Trend

Was auf dem Hof der Hümmes ein Zufall ist, ist in der Landwirtschaft bereits ein Trend. Genetisch hornlose Tiere werden auch in der Milchviehhaltung immer öfter verwendet. Das erspart den Tieren die Enthornung nach der Geburt.

Wie die Familie Hümme mit ihren überwiegend gehörnten Rindern umgeht und wie die aktuelle Entwicklung in der Region ist, lest ihr am Freitag in der KREISZEITUNG-WESERMARSCH und auf NORD|ERLESEN.

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