Sicherheits-App SafeTrx der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS): Sie hilft dabei, Wassersportler zu lokalisieren.

Sicherheits-App SafeTrx der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS): Sie hilft dabei, Wassersportler zu lokalisieren.

Foto: DGzRS / Steven Keller

Wesermarsch

Wassersport: So gehts sicher in den Hafen

6. April 2021 // 17:02

Die meisten Einsätze fahren Seenotretter, um Wassersportlern zu helfen. Jetzt geben sie Tipps, wie Notlagen vermieden werden können.

Die meisten Geretteten sind Wassersportler

Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind 2020 insgesamt 1.720 Mal im Einsatz gewesen. Nahezu 1.100 dieser Einsätze sind sie für Wassersportler gefahren.

Von App bis Notfallsticker

Zum Start der Sportbootsaison hat die Gesellschaft deshalb ausgearbeitet, was Wassersportler tun können, um im Jahr 2021 nicht Teil der Statistik zu werden und immer sicher in den Hafen zurückzukehren. Denn auch in Butjadingen stehen die Wassersportler bereits in den Startlöchern. Sobald die Beschränkungen aufgehoben werden, kann es auch im Butjenter Yacht Club wieder losgehen.

Mehr lest ihr am Mittwoch in der Kreiszeitung Wesermarsch.

Die wichtigsten Punkte zum Selbstschutz:

  • Die Seenotretter bitten darum, verlorenes Material sofort an die Seenotleitung Bremen der DGzRS zu melden. Auf diese Weise können aufwendige Suchen vermieden werden, wenn herrenloses Material gefunden wird. Eine E-Mail mit Beschreibung des Materials, einer Telefonnummer und dem Ort des Verlustes an die E-Mail-Adresse mrcc@seenotretter.de genügt.
  • Für Kites und Boards bietet die DGzRS spezielle Sticker an. Findet jemand Material auf See oder an Land, können die Seenotretter Kontakt aufnehmen und leichter ermitteln, ob eine Notlage vorliegt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Suchen. Kiter können das spurenlos wieder zu entfernende Aufkleberset für ihren persönlichen Bedarf bei den Seenotrettern kostenlos über die Website bestellen.
  • Die Tracking-App SafeTrx der DGzRS kann im Notfall die Sicherheit wesentlich erhöhen. SafeTrx (kurz für: Safe-Tracks / „sichere Törns“) zeichnet über das Handy des Nutzers dessen Route in der App auf. Auf diese hat die Seenotleitung Bremen der DGzRS Zugriff in Echtzeit. Sollte es auf See zu einem Notfall kommen oder ein Wassersportler technische Hilfeleistung benötigen, kennt die Seenotleitung die hinterlegte Route sowie die zuletzt über das Mobilfunknetz gesendete Position des Wassersportlers. Auch bei einem Anruf über die App wird gleichzeitig die Position angezeigt.
  • Die Seenotleitung Bremen ist rund um die Uhr besetzt. Für eine Alarmierung im Notfall steht die Telefonnummer 0421/53 68 70 zur Verfügung. Ebenfalls kann eine Alarmierung per Funk über UKW-Kanal 16 und 70 (DSC) sowie Grenzwelle 2187,5 kHz (DSC) an die dort integrierte Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio der DGzRS erfolgen. Der Rufname ist Bremen R.
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