Im Hitzesommer 2018 haben die Landwirte erhebliche Ernteausfälle hinnehmen müssen. Bund und Land haben deshalb eine finanzielle Unterstützung zugesagt. Doch von der sogenannten Dürrehilfe ist im Landkreis bislang noch nichts angekommen.

Im Hitzesommer 2018 haben die Landwirte erhebliche Ernteausfälle hinnehmen müssen. Bund und Land haben deshalb eine finanzielle Unterstützung zugesagt. Doch von der sogenannten Dürrehilfe ist im Landkreis bislang noch nichts angekommen.

Foto: Karmann/dpa

Wesermarsch

Wesermarsch: Bis jetzt hat noch kein Landwirt Dürre-Geld bekommen

Von Timo Kühnemuth
7. Februar 2019 // 19:30

Um die Folgen des Hitzesommers 2018 abzumildern, haben Bund und Land für landwirtschaftliche Betriebe in Niedersachsen insgesamt 35,5 Millionen Euro bereitgestellt. Doch von der sogenannten Dürrehilfe ist bis dato noch nichts bei den Bauern im Landkreis eingetroffen.

"Bearbeitung der Anträge ist aufwendig"

Wie das Landwirtschaftsministerium in Hannover mitteilt, hat bisher noch kein förderberechtigter Antragsteller aus der Wesermarsch sein Geld erhalten. Die Bearbeitung der Anträge werde von der Landwirtschaftskammer mit großem Einsatz vorangetrieben, ist jedoch sehr zeitaufwendig, so das Ministerium.

292 Höfe aus dem Landkreis haben Geld beantragt

In der Wesermarsch gibt es insgesamt 800 Höfe, davon sind 500 Vollerwerbsbetriebe. Deutlich mehr als die Hälfte der Betriebe, die von der Landwirtschaft leben, haben bei der Landwirtschaftskammer fristgerecht zum 30. November einen Antrag auf Dürrehilfe gestellt. Aus der Wesermarsch gingen 292 Anträge ein. Niedersachsenweit waren es rund 4600.
Der Kreislandvolkverband macht deutlich, dass die Landwirte auf die Dürrehilfe angewiesen sind. Wofür sie das Geld dringend brauchen, lest Ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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