Mohammad Hussaini mit dem Drehmomentschlüssel, den er für seine Arbeit als Kfz-Mechatroniker braucht, und seinem Abschlusszeugnis der Gesellenprüfung.

Mohammad Hussaini mit dem Drehmomentschlüssel, den er für seine Arbeit als Kfz-Mechatroniker braucht, und seinem Abschlusszeugnis der Gesellenprüfung.

Foto: Gohritz

Wesermarsch

Wesermarsch: Der lange Weg vom Flüchtling zum Kfz-Mechatroniker

15. Februar 2021 // 17:00

Mo, wie der 20-Jährige von allen genannt wird, hält einen großen Drehmomentschlüssel in der Hand. Ein spezielles Gerät, nötig beim Reifenwechsel. Den beherrscht Mo, das schwierige Wort für das Werkzeug ebenso. Mo, dessen Heimatsprache Dari, eine Form von Persisch, ist, hat es geschafft – er hat Deutsch gelernt und jetzt seine Gesellenprüfung mit guten Noten geschafft. Als Kfz-Mechatroniker.

Es war nicht leicht

In fünf Jahren oder eigentlich in drei Jahren hat er all das geschafft. Und es war nicht leicht. Mohammad Hussaini stammt aus Afghanistan, ist als Flüchtling nach Deutschland gekommen – als sogenannter Unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber, wie sie im Amtsdeutsch heißen. Er hat sich im Jahr 2015 allein auf den Weg gemacht. Sein Ziel: raus aus Afghanistan. Er wollte nach Europa.

Die ganze Geschichte des 20-Jährigen lest Ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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