Rinder, die man in der Wesermarsch üblicherweise nicht sieht. Christoph Geil lässt seine Angusrinder unter anderem in Blexersande weiden, ebenso in Großensiel und in Coldewärf.

Rinder, die man in der Wesermarsch üblicherweise nicht sieht. Christoph Geil lässt seine Angusrinder unter anderem in Blexersande weiden, ebenso in Großensiel und in Coldewärf.

Foto: Reiprich

Wesermarsch

Wesermarsch: Landwirt setzt auf Angusrinder - nicht auf Milchkühe

Von Christoph Reiprich
3. Oktober 2019 // 18:24

Das Ernährungsverhalten der Deutschen wandelt sich. Immer mehr Menschen essen weniger, dafür aber hochwertiges Fleisch. Diese Gruppe nennt sich Flexitarier, zu der laut Studien 42 Prozent der Deutschen zählen. Der Wandel spiegelt sich auch auf den Weiden der Familie Geil wider. Sie setzt auf Angusrinder statt Milchkühe. 

Milchkuh-Bestand schrittweise reduziert

Vor wenigen Jahren grasten noch rund 400 schwarz-weiß gescheckte Kühe auf den Flächen des landwirtschaftlichen Betriebs. Mittlerweile sind es nur noch 150 Tiere, die sich die Weiden nun mit einer anderen Rasse teilen: dem Angusrind.

Landwirt erfüllt Wünsche der Verbraucher

Landwirt Christoph Geil erfüllt somit die Wünsche der Verbraucher. "Viele Menschen möchten qualitativ hochwertiges Rindfleisch essen. Sie möchten auch, dass die Tiere ein gutes Leben haben." Deswegen setzt der Nordenhamer auf eine extensive Haltung. Extensiv bedeutet, dass beispielsweise Grünland weniger gedüngt wird und die Anzahl der Tiere an die Weiden gebunden ist.
Wie die Landwirtschaft aus Sicht von Christoph Geil den Klimawandel verlangsamen kann, lest Ihr am Freitag in der Kreiszeitung Wesermarsch oder bereits jetzt online unter www.norderlesen.de 

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