Susanne Mittag, die sich zum zweiten Mal um einen Sitz im Deutschen Bundestag bewirbt, ist viel in ihrem Wahlkreis unterwegs. Das Foto zeigt sie an einem Informationsstand der SPD auf dem Wochenmarkt in Rodenkirchen.

Susanne Mittag, die sich zum zweiten Mal um einen Sitz im Deutschen Bundestag bewirbt, ist viel in ihrem Wahlkreis unterwegs. Das Foto zeigt sie an einem Informationsstand der SPD auf dem Wochenmarkt in Rodenkirchen.

Foto: Stratmann

Wesermarsch

Wesermarsch: Susanne Mittag (SPD) will Wahlkreis gewinnen

Von nord24
23. August 2017 // 19:15

„Hingehen und miteinander reden!“ Susanne Mittag, SPD-Direktkandidatin für den Bundestag im Wahlkreis Wesermarsch/Delmenhorst/Oldenburger Land, ist gern vor Ort unterwegs, sucht den persönlichen Kontakt mit den Menschen.

Susanne Mittag weiß von den Auswirkungen

Susanne Mittag weiß: „Fast alles, was im Bundestag beschlossen wird, hat unmittelbare Auswirkungen auf meinen Wahlkreis, der mit einer kreisfreien Stadt und zwei völlig anders strukturierten Landkreisen unterschiedlicher nicht sein könnte“.

20 Wochen in Berlin

Sie hat sich daran gewöhnt, mehr als 20 Wochen im Jahr für die politische Arbeit in der Hauptstadt zu verbringen. „Ich bin auf Montage in Berlin“, sagt sie, wenn im Parlament Gesetze beschlossen werden.  Als „erhebenen Moment“ hat die Delmenhorsterin ihre erste Rede im Bundestag in Erinnerung.

Sprecherin beim Thema Organisierte Kriminalität

Inzwischen hat sie rund 20 Mal gesprochen, meistens zum Thema Innere Sicherheit, denn durch ihren Beruf als Polizeibeamtin arbeitet sie im Innenausschuss mit und ist Sprecherin beim Thema Organisierte Kriminalität. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses. Auch überparteilich hat sie sich mit dieser Arbeit einen Namen gemacht.

Insgesamt zufrieden

Mit der Politik der großen Koalition ist die Abgeordnete insgesamt zufrieden. Die Arbeit mache ihr deshalb Spaß, auch wenn der „politische Lebensabschnittsgefährte“ – Koalitionspartnerin CDU – einiges nicht zugelassen und damit eine noch erfolgreichere Politik gebremst habe.

Einzug so gut wie sicher

Bei der Wahl 2013 wurde sie über die Landesliste in den Bundestag gewählt. Diesmal ist sie mit dem Landeslistenplatz 2 in den Wahlkampf gestartet, nachdem sie fast mit einem Martin-Schulz-Ergebnis den Spitzenplatz auf der Bezirksliste behauptet hatte,  sodass sie sicher in den nächsten Bundestag einziehen wird. Doch sie will mehr holen: das Direktmandat im Wahlkreis Wesermarsch/Delmenhorst/Oldenburger Land.

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