Lavinia Renz und ihre Kollegen sowie die Zirkustiere stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Lavinia Renz und ihre Kollegen sowie die Zirkustiere stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Foto: Christoph Heilscher

Wesermarsch

Zirkus hat Angst, weggeschickt zu werden

25. März 2020 // 15:23

„Das Ganze hat eine menschliche und eine rechtliche Seite“, sagt Klaus Rübesamen, der Bürgermeister der Gemeinde Stadland.

„Wir können nirgendwo hin“

Es geht um den Circus Olympia, der in der vergangenen Woche seine Zelte auf dem Marktplatz von Rodenkirchen aufgeschlagen hat. Die Gemeinde prüft zurzeit, ob der Zirkus bleiben darf. „Wir können nirgendwo hin“, sagt Lavinia Renz, die Sprecherin des Circus Olympia.

Die Corona-Krise ist der Grund dafür, dass die Gemeinde Stadland den Zirkus Anfang der Woche gebeten hat, abzureisen. In einer der zahlreichen Verfügungen ist nämlich geregelt, dass alle Menschen ihren Zweitwohnsitz zu verlassen haben.

Wenn es einen ersten Wohnsitz gibt, an dem der Zirkus unterkommen kann, dann habe die Gemeinde aufgrund der rechtlichen Gegebenheiten keine andere Möglichkeit, als den Circus Olympia zu bitten, Stadland zu verlassen, macht Bürgermeister Klaus Rübesamen deutlich.

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