Auch große tote Fische treiben der Tossenser Pütte.

Auch große tote Fische treiben der Tossenser Pütte.

Foto: Heilscher

Wesermarsch

Zu heiß, zu wenig Regen: Wieder sterben die Fische

Von Christoph Heilscher
31. Juli 2019 // 19:35

Die Mitglieder des Butjadinger Fischereivereins kämpfen an der Pütte in Tossens um das Überleben der Fische.

Zu wenig Sauerstoff im Wasser

Das Problem: Der Sauerstoffgehalt ist so stark gefallen, dass bereits Hunderte von Aalen, Karpfen und Fischen verendet sind. Die Fischer haben etliche noch lebende Fische  eingefangen und in andere Gewässer gesetzt. Die Rettungsmaßnahmen sollen in den kommenden Tagen fortgeführt werden. In die Tossenser Pütte soll frisches Wasser gepumpt werden.

Probleme auch in Nordenham

Nicht nur in der Tossenser Pütte, auch in anderen Gewässern in der Wesermarsch ist der Sauerstoff knapp geworden. In einem Teich im Seenpark III in Nordenham kam jede Hilfe zu spät. Das Gewässer ist so stark ausgetrocknet, dass die Fischkadaver auf den verbliebenen Wasser treiben. Gründe für die Entwicklung sind die Hitze und die Trockenheit der vergangenen Wochen.

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