Ende 2020 das Landgericht Oldenburg einen 30-jährigen Nordenhamer wegen bewaffneten Handelns mit Drogen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof am Mittwoch bestätigt.

Ende 2020 das Landgericht Oldenburg einen 30-jährigen Nordenhamer wegen bewaffneten Handelns mit Drogen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof am Mittwoch bestätigt.

Foto: Ebener/dpa

Wesermarsch

Bewaffneter Drogenhandel: Nordenhamer muss ins Gefängnis

Autor
Von nord24
23. Juni 2021 // 18:23

Ende 2020 das Landgericht Oldenburg einen 30-jährigen Nordenhamer wegen bewaffneten Handelns mit Drogen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof am Mittwoch bestätigt.

Armbrust in Griffweite

Die Revision des Angeklagten gegen das Oldenburger Urteil sei unbegründet, so die Bundesrichter. In der Wohnung des Angeklagten waren mehrere Kilogramm Drogen gefunden worden. Daneben lag griffbereit eine Armbrust.

„Nur ein Sportgerät“

Die Staatsanwaltschaft hatte die Armbrust als Waffe eingestuft. Sie sei vielmehr ein Sportgerät, meinte hingegen die Verteidigung. Ihr war für eine Strafe von einem Jahr Haft auf Bewährung.

Pfeil durchschlägt bei Test Tür

Um die Schusskraft einer Armbrust zu testen, hatte die Polizei mit ihr Schießübungen unternommen. Dabei durchschlug der Pfeil selbst eine Tür. Die Armbrust sei somit eine Waffe, urteilte jetzt auch der Bundesgerichtshof.

Eigentlich liegt das Mindeststrafmaß in solchen Fällen bei fünf Jahren Haft. Warum der Nordenhamer aber nur drei Jahre ins Gefängnis muss, lest ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Immer informiert via Messenger
Die Stadt Bremerhaven kauft das Karstadt-Gebäude. Hat die Innenstadt damit wieder eine Zukunft?
526 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger