Der Mordstein von Golzwarderwurp, der an die Ermordung einer Magd im Jahr 1637 erinnert, steht heute wieder an seinem historischen Platz im Vorgarten des Bauernhofs. Foto: Gohritz

Der Mordstein von Golzwarderwurp, der an die Ermordung einer Magd im Jahr 1637 erinnert, steht heute wieder an seinem historischen Platz im Vorgarten des Bauernhofs. Foto: Gohritz

Foto: Gabriele Gohritz

Wesermarsch

Brake: Viel mehr als eine Mordgeschichte

17. August 2021 // 17:30

Es geht um zwei Morde, an einem Neugeborenen und seiner Mutter, und um die Frage, wer die beiden auf dem Gewissen hat.

Aber ein Krimi ist der neue Roman „Mordstein“ von Helmut Heyen dennoch nicht – nicht nur jedenfalls. Das Buch spannt einen weiten Bogen vom Dreißigjährigen Krieg bis in die Jetztzeit, von der Moorkolonisation bis zum Antiquitätenhandel. Spannend zu lesen ist das auf jeden Fall.

Geschichten und Geschichte

Helmut Heyen ist in der Wesermarsch aufgewachsen. Inzwischen lebt er seit vielen Jahrzehnten in Elmshorn. Doch die Geschichten und Geschichte seiner Heimatregion beschäftigen den Ruheständler immer noch. So flossen in seinen ersten Roman „Unter Windflüchtern“, erschienen 2019, Erinnerungen an die eigene Kindheit im Küstendorf ein.

Historisch verbürgt

Bei „Mordstein“ geht es nun um eine Geschichte, die historisch verbürgt ist. Vor einem Hof in Golzwarderwurp stand lange und steht nun wieder eine jahrhundertealte steinerne Tafel, die an eine Bluttat aus dem Jahr 1637 erinnert.

Wo Helmut Heyen aus seinem Roman liest, steht am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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