Alexandra Antons, Leiterin des evangelischen Kindergartens in Tossens, ist mit dem neuen Niedersächsischen Kindertagesstättengesetz, genau wie ihre Kolleginnen, unzufrieden. Mit dieser Stellwand haben sie die Eltern der Kita-Kinder jetzt darauf aufmerksam gemacht.

Alexandra Antons, Leiterin des evangelischen Kindergartens in Tossens, ist mit dem neuen Niedersächsischen Kindertagesstättengesetz, genau wie ihre Kolleginnen, unzufrieden. Mit dieser Stellwand haben sie die Eltern der Kita-Kinder jetzt darauf aufmerksam gemacht.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch

Butjadingen: Erzieherinnen aus Tossens ärgern sich über neues Kita-Gesetz

17. Juni 2021 // 18:30

Die Bedingungen in Kindergärten sollen besser werden – das ist das Ziel des neuen Niedersächsischen Kindertagesstättengesetzes, das zum 1. August in Kraft treten soll. Doch hilft das Gesetz wirklich?

Vom Ergebnis enttäuscht

Alexandra Antons und ihre Kolleginnen von der evangelischen Kita in Tossens hatten sich von dieser Novelle zumindest einen „Schritt in die richtige Richtung erhofft“. Doch diese Hoffnungen hätten sich nicht erfüllt, sagt die Einrichtungsleiterin.

Ziel: Drei pädagogische Fachkräfte pro Gruppe

Im Kern wünschen sich die Erzieherinnen mehr Personal. Aber das wird es so schnell nicht geben. „Der Gesetzgeber bereitet einen Stufenplan vor. Die dritte Kraft für alle Gruppen soll erst ab 2027 zur Pflicht werden“, macht Alexandra Antons deutlich. „Das“, so betont sie, „ist viel zu spät“.

Die Kita-Leiterin aus Tossens macht Vorschläge, wie man die Betreuungssituation verbessern könnte. Mehr dazu lest Ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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