Für ein Kilogramm Krabben bekamen die Fischer in diesem Jahr rund drei Euro. „Viel zu wenig“, sagt Kutterkapitän Söhnke Thaden aus Fedderwardersiel.

Für ein Kilogramm Krabben bekamen die Fischer in diesem Jahr rund drei Euro. „Viel zu wenig“, sagt Kutterkapitän Söhnke Thaden aus Fedderwardersiel.

Foto: Hager/dpa

Wesermarsch

Butjadingen: Krabbenfischer in der Dauerkrise

29. Dezember 2021 // 17:50

Die Krabbenfischer an der Nordseeküste erleben gerade das dritte Krisenjahr hintereinander, die gesamte Branche bangt mittlerweile um ihre Existenz.

Bis zu ein Drittel weniger Krabben gefangen als 2020

Einer der Betroffenen ist der Butjenter Söhnke Thaden, dessen Kutter in Fedderwardersiel liegt. „Es wird und wird nicht besser“, sagt er betrübt. Geschätzt habe er in diesem Jahr ein Viertel bis ein Drittel weniger Krabben gefangen als im vergangenen Jahr. Gleichzeitig habe man für ein Kilogramm Krabben die meiste Zeit des Jahres nur rund drei Euro bekommen. „Das ist viel zu wenig. Wir hätten mindestens das Doppelte bekommen müssen“, betont er.

Wie es zu der Dauerkrise kam und welche Folgen diese mittlerweile für die Fischer hat, lest Ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Kutter bei Niedrigwasser im Wremer Hafen Leuschner

Kutter bei Niedrigwasser im Wremer Hafen Leuschner

Foto: Heike Leuschner

Krabben.

Krabben.

Foto: picture alliance / dpa

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