An der sogenannten Hammer-Kreuzung an der Ecke B212/Atenser Allee in Nordenham gibt es immer wieder schwere Unfälle.

An der sogenannten Hammer-Kreuzung an der Ecke B212/Atenser Allee in Nordenham gibt es immer wieder schwere Unfälle.

Foto: Lorenz

Wesermarsch

Chancen auf Ampel an Nordenhamer Unfallkreuzung steigen

Von Frank Lorenz
24. August 2018 // 18:30

Nachdem es am vergangenen Wochenende einen tödlichen Unfall auf der sogenannten Hammer-Kreuzung an der Bundesstraße 212 in Nordenham gegeben hat, nehmen die Behörden die Situation dort noch einmal genau unter die Lupe. Die Chancen steigen, dass dort bald eine Ampel aufgestellt wird.

Unfallgefahr senken

Das sei unter anderem bei einer Besprechung von Vertretern des Landkreises Wesermarsch, der Polizei und der Straßenmeisterei Thema gewesen, erfuhr Nord24. Unter anderem die Nordenhamer Polizei spricht sich dafür aus, an der Hammer-Kreuzung bauliche Veränderungen vorzunehmen, um die Unfallgefahr zu senken.

Entscheidung frühestens Ende September

Eine Entscheidung wird aber frühestens Ende September gefällt. Dann findet die Versammlung der Verkehrsunfallkommission statt, bei der über alle Unfallschwerpunkte der Wesermarsch gesprochen wird. "Wenn der Landkreis eine Ampel haben will, werden wir sie bauen", sagte der stellvertretende Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg.

Nur vollwertige Ampel

Anders als an der Einmündung der Großensieler Straße auf die Bundesstraße stellt die Situation in Atens eine vollwertige Kreuzung dar. Dort treffen die Atenser Allee und die Coldewärfer Straße auf die Bundesstraße 212. Insofern sei dort auch nur eine vollwertige Ampelanlage denkbar, heißt es seitens der Polizei. An der Großensieler Straße regelt seit einigen Jahren eine Bedarfsampel den Verkehr.

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