So vereist kam das Seenotrettungsboot „Emil Zimmermann“ der Freiwilligenstation Fedderwardersiel am Sonntag vom Einsatz zurück in den Hafen. Es herrschte Sturm aus Ost bei minus acht Grad Celsius.

So vereist kam das Seenotrettungsboot „Emil Zimmermann“ der Freiwilligenstation Fedderwardersiel am Sonntag vom Einsatz zurück in den Hafen. Es herrschte Sturm aus Ost bei minus acht Grad Celsius.

Foto: DGzRS/Ohme

Wesermarsch

Frau stürzt von Frachter in die Wesermündung

7. Februar 2021 // 16:33

Das Besatzungsmitglied der „Santa Clara“ war vor Fedderwardersiel bei Sturm ins Wasser gefallen. Die Suche blieb bisher ergebnislos.

Sonntagmorgen erfolgte der Notruf

Die Seenotretter der Stationen Bremerhaven und Fedderwardersiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Sonntag, 7. Februar, in den frühen Morgenstunden nach einem über Bord gestürzten Besatzungsmitglied des Containerfrachters „Santa Clara“ gesucht. Koordiniert wurde die Suche von der Seenotleitung Bremen. Das Unglück ereignete sich in der Wesermündung beim Anlauf nach Bremerhaven.

Suche wurde eingestellt

Die unter dänischer Flagge fahrende „Santa Clara“ hat zwischenzeitlich Bremerhaven erreicht. Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied wurde am späten Vormittag eingestellt. Zum Zeitpunkt der Suche herrschte Sturm mit Böen von zehn Beaufort - mehr als 100 Kilometer pro Stunde - bei einer Lufttemperatur von minus acht Grad Celsius und einer Wassertemperatur von zwei Grad Celsius. „Es wird nicht damit gerechnet, die über Bord gegangene Person noch lebend zu finden“, so Antke Reemts, Pressesprecherin der DGzRS.

Mehr zum Vorfall lest ihr am Montag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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