Die Greensill-Affäre beschäftigt weiter die Verwaltung und die Politik. Nordenham hat 13,5 Millionen Euro verloren.

Die Greensill-Affäre beschäftigt weiter die Verwaltung und die Politik. Nordenham hat 13,5 Millionen Euro verloren.

Foto: picture alliance/dpa

Wesermarsch

Greensill: CDU und FDP kritisieren Verwaltung scharf

3. Mai 2021 // 21:52

Nach der Veröffentlichung des Prüfberichts des städtischen Rechnungsprüfungsamtes (RPA) kritisieren die Stadtratsfraktionen der CDU und FDP die Verwaltung.

Sie stellen anhand ihrer bisherigen Erkenntnisse fest: „Die Geldanlagestrategie der Stadt Nordenham ist völlig unzureichend und zum Teil dilettantisch.“

Mehrere Millionen sind futsch

13,5 Millionen Euro hatte die Stadt Nordenham bei der Greensill-Bank angelegt. Da kommunale Anlagen bei Privatbanken nicht dem Einlagensicherungsfond unterliegen, ist das Geld nach der Insolvenz des Finanzinstituts mit Sitz in Bremen futsch.

„Übersichtliche Dokumentation“

„Zu dem ganzen Vorgang gibt es im Rathaus einen dünnen Ordner, der kaum Notizen oder Schriftverkehr enthalten. Die Dokumentation ist sehr übersichtlich“, moniert Dr. Tilman Kaethner.

Warum bei der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag nun doch nicht über Greensill gesprochen wird, lest ihr auf www.norderlesen.de und am Dienstag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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