Diese Grünen-Kandidaten bezogen am Donnerstag in Fedderwardersiel Stellung (von links): Christina-Johanne Schröder, Hans-Gerd Gerdes, Harm Ellinghusen und Ina Korter.

Diese Grünen-Kandidaten bezogen am Donnerstag in Fedderwardersiel Stellung (von links): Christina-Johanne Schröder, Hans-Gerd Gerdes, Harm Ellinghusen und Ina Korter.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch

Grüne in Butjadingen: Bund soll für Schlick-Beseitigung aufkommen

5. August 2021 // 18:30

Wie geht es mit dem Fedderwarder Priel weiter, der ständig freigespült werden muss, weil er ansonsten verschlickt? Zu diesen und anderen Themen haben vier Grünen-Kandidaten am Donnerstag Stellung bezogen.

Mit Bürgermeister und Tourismuschef gesprochen

An dem Pressegespräch nahmen Bundestagskandidatin Christina-Johanne Schröder, Landratskandidat Harm Ellinghusen, Kreistagskandidatin Ina Korter und Gemeinderatskandidat Hans-Gerd Gerdes teil. Sie hatten sich zuvor nicht öffentlich mit Bürgermeister Axel Linneweber und Tourismuschef Robert Kowitz zusammengesetzt, um zu hören, wo in der Gemeinde aktuell der Schuh drückt.

Verschlickung ist ein Problem

Unter anderem unterhielten sich die Grünen mit den beiden über das Thema Weservertiefung. Sowohl Axel Linneweber als auch Robert Kowitz hätten zu verstehen gegeben, dass die bisherigen Vertiefungen des Flusses für Butjadingen deutliche negative Folgen gehabt hätten. Bestes Beispiel sei die Einfahrt des Fedderwardersieler Hafens.

„Dauerhafte Lösung muss her“

„Der Priel muss dauerhaft freigehalten werden, wie auch immer die Lösungsansätze, die gerade von einer Arbeitsgruppe erarbeitet werden, am Ende aussehen“, sagt Christina-Johanne Schröder. Für die Kosten müsse nach ihrem Verständnis der Bund aufkommen, weil er die bisherigen Weservertiefungen zu verantworten hatte. Das sieht auch Ina Korter so: „Der Verursacher muss bezahlen, so ist das normalerweise.“

Bei dem Pressegespräch ging es auch um den Hochwasserschutz im Landkreis und die Frage, wie der Landkreis Kommunen bei Förderanträgen helfen kann. Mehr dazu lest ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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