Auf der Deponie Käseburg kann Bauschutt aus dem Rückbau des Kernkraftwerks in Kleinensiel eingelagert werden. So sehen es TÜV-Gutachter in ihrer Stellungnahme. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) wird am Freitag mitteilen, ob dies so sein wird.

Auf der Deponie Käseburg kann Bauschutt aus dem Rückbau des Kernkraftwerks in Kleinensiel eingelagert werden. So sehen es TÜV-Gutachter in ihrer Stellungnahme. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) wird am Freitag mitteilen, ob dies so sein wird.

Foto: Gabriele Gohritz

Wesermarsch

Grüne: KKU-Bauschutt gehört auf Sondermülldeponie

8. November 2021 // 17:15

Die Katze ist aus dem Sack: Auf der Kreisdeponie Käseburg im Landkreis Wesermarsch kann Bauschutt aus dem KKU-Rückbau eingelagert werden.

Unter bestimmten Maßgaben, wie TÜV-Sachverständige in ihrer Stellungnahme schreiben. Am 12. November gibt es in Brake eine Info-Veranstaltung des Niedersächsischen Umweltministeriums. Umweltminister Olaf Lies (SPD) wird dann Stellung beziehen, ob er der Stellungnahmen folgt und Material aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) in Kleinensiel in Käseburg landet.

Auf Sondermülldeponie

Die Grünen fordern, dass der Minister eine solche Deponierung auf einer Hausmülldepponie stoppt. Auch weniger stark belastetes Material aus dem Rückbau des KKU müsse ihrer Ansicht nach auf Sondermülldeponien fachgerecht gelagert werden. Und für Harry Grotheer, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) AtommülldepoNIE, stellt sich die Frage, ob die anstehende Infoveranstaltung ein Alibi sei: Verkündung eines bereits im Ministerium gefassten Beschlusses statt zugesagter Bürgerbeteiligung.

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