Eine Arbeitsgruppe, der Schüler, Lehrer und Eltern angehören, ist aktuell dabei, ein neues Medienkonzept zu erarbeiten. Wenn alles nach Plan läuft, könnten Smartphones und Tablets mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 zum festen Bestandteil des Unterrichts werden.

Eine Arbeitsgruppe, der Schüler, Lehrer und Eltern angehören, ist aktuell dabei, ein neues Medienkonzept zu erarbeiten. Wenn alles nach Plan läuft, könnten Smartphones und Tablets mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 zum festen Bestandteil des Unterrichts werden.

Foto: Seeger/dpa

Wesermarsch

Gymnasium Nordenham: Schüler sollen mit ihren Handys arbeiten

Von Timo Kühnemuth
15. August 2018 // 15:18

Am Gymnasium Nordenham gibt es eine klare Regelung: Smartphones und ähnliche Geräte sind im Unterricht tabu, ausgenommen sind die beiden Tablet-Klassen. Das könnte sich schon bald ändern. Eine Arbeitsgruppe ist dabei, ein neues Medienkonzept zu erarbeiten.

Alles soll im Lehrplan verankert werden

Das Ziel: Alle Schüler sollen ihre Handys im Klassenzimmer verwenden dürfen. Der Umgang mit ihnen soll im Lehrplan festgelegt werden. „Ich denke, dass das Konzept im Laufe dieses Schuljahrs stehen wird“, macht der kommissarische Schulleiter Sebastian Wegener deutlich. Zu Beginn des Schuljahres 2019/2018 könnte es in Kraft treten.

Viele offene Fragen

Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Es gibt eine Reihe von Fragen zu klären – zum Beispiel, wie genau die Geräte im Unterricht zum Einsatz kommen sollen. Was soll der Jahrgang 8 im Fach Mathematik mit den Geräten machen? Und wie können die Zwölftklässler in Politik von den heutigen technischen Möglichkeiten profitieren?

"Schule ändert sich permanent"

Fest steht schon jetzt: Das Gymnasium muss sich dem Thema stellen. Smartphones gehören mittlerweile zum Alltag der meisten Menschen – davor kann man sich nicht verschließen. „Schule ändert sich permanent“, gibt Sebastian Wegener zu bedenken.

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