Der Maulwurf fühlt sich pudelwohl im Sportplatz Kleinensiel. Für die Fußballer ist er dagegen ein Graus.

Der Maulwurf fühlt sich pudelwohl im Sportplatz Kleinensiel. Für die Fußballer ist er dagegen ein Graus.

Foto:

Wesermarsch

Maulwürfe und Asbest im Boden: Sportplatz Kleinensiel bleibt gesperrt

Von nord24
8. August 2017 // 21:00

Die Probleme mit dem Sportplatz in Kleinensiel stecken in der Erde: Da sind zum einen die Maulwürfe, die so stark graben, dass der Platz unbespielbar ist und vom Fußballkreisverband sogar gesperrt wurde. Zum anderen dürfen auf dem Gelände keine Arbeiten im Erdreich vorgenommen werden, denn unten im Deich liegt eine unbekannte Menge Asbest.

Keine weiteren Container

Der Wunsch des Sportvereins Kleinensiel, weitere Container am Sportplatz aufzustellen, könne deshalb nicht erfüllt werden, stellte Stadlands Klaus Rübesamen fest. Die Gefahr, dass bei den dafür notwendigen Erdarbeiten Asbest zutage kommen würde, sei zu groß. Auf die Gemeinde Stadland kämen dann Entsorgungskosten in unbekannter Höhe zu, denn asbesthaltige Stoffe sind als gefährlicher Abfall eingestuft.

Alternative zu teuer

Der Bürgermeister hat sich wegen dieser Gefahren und wegen der Maulwürfe bereits nach einer Alternative umgesehen. Der Bau eines neuen Sportplatzes am Dorfgemeinschaftshaus wäre eine solche Möglichkeit, doch die Kosten von rund 500 000 Euro könne sich die Gemeinde Stadland in ihrer augenblicklichen finanziellen Situation nicht leisten.

Lösung mit neuem Vorstand

Klaus Rübesamen hofft, Lösungen zusammen mit dem neuen Vorstand des Sportvereins Kleinensiel entwickeln zu können. Der soll in etwa zwei Wochen gewählt werden, nachdem der Vorsitzende Uwe Fuhrken am vergangenen Freitag für die Mitglieder überraschend zurückgetreten war.

Immer informiert via Messenger
Wie soll das Waranen-Pärchen aus dem Klimahaus heißen?
836 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger