Der Angeklagte aus Brake kommt vor Prozessbeginn mit Handfesseln in einen Saal im Landgericht Oldenburg.

Der Angeklagte aus Brake kommt vor Prozessbeginn mit Handfesseln in einen Saal im Landgericht Oldenburg.

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wesermarsch

Mordprozess gegen Braker: Angeklagten tun Taten „unsagbar leid“

Von Franz-Josef Höffmann
3. Mai 2022 // 15:59

Ein 34 Jahre alter Mann aus Brake soll am 10. Dezember vergangenen Jahres in seiner Wohnung eine Bekannte im Schlaf mit einem Handtuch erstickt haben.

Einige Stunden später soll er eine Nachbarin in seine Wohnung gezerrt und die Frau mit Messerstichen am Auge und Hals schwerst zu verletzen. Seit Dienstag muss sich der Braker wegen der Taten vor der Schwurgerichtskammer des Oldenburger Landgerichtes verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt dem 34-Jährigen einen heimtückischen Mord und einen versuchten heimtückischen Mord zur Last.

Als Nebenkläger

Die Eltern der Getöteten und die schwerstverletzte Nachbarin, die wohl ein Leben lang unter einer Sehbehinderung leiden wird, nehmen an dem Verfahren als Nebenkläger teil. Sie mussten sich gestern anhören, wie der Angeklagte über seine Verteidigerin erklären ließ, dass ihm alles unsagbar leidtue.

Wie der Angeklagte die Tatnacht schildert, steht am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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