Wegen schwerer Brandstiftung muss sich seit Mittwoch ein 22-jähriger Nordenhamer vor dem Oldenburger Landgericht verantworten.

Wegen schwerer Brandstiftung muss sich seit Mittwoch ein 22-jähriger Nordenhamer vor dem Oldenburger Landgericht verantworten.

Foto: Symbolfoto: Ebener/dpa

Wesermarsch

Nordenham: Die Wohnung der Eltern angezündet?

Von nord24
1. August 2018 // 20:30

Wegen schwerer Brandstiftung muss sich seit Mittwoch ein 22-Jähriger aus Nordenham vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Der Beschuldigte soll am 16. September 2017 die Erdgeschosswohnung, die er zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern bewohnt, in Brand gesetzt haben.

Ein Sicherungsverfahren

Bei dem jetzigen Verfahren handelt es sich um ein sogenanntes Sicherungsverfahren. Dieses zielt in der Regel auf die Unterbringung einer beschuldigten Person in der geschlossenen Psychiatrie ab. Ob das auch im vorliegenden Fall so sein wird, bleibt abzuwarten.

Schaden von 77.000 Euro

Der Brand hatte einen Schaden von 77.000 Euro angerichtet. Aber hat der 22-Jährige, der aufgrund einer psychischen Störung als schuldunfähig gilt, wirklich das Feuer entfacht? Er selbst machte gestern auf Anraten seines Anwaltes keine Angaben zu den Vorwürfen.

Vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus

Seit dem Brand ist der 22-Jährige vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Ob daraus eine endgültig Unterbringung wird, bleibt abzuwarten. Das Verfahren wird fortgesetzt.

Immer informiert via Messenger
Die Wahlen sind vorbei. Welche Koalition wünscht ihr euch?
1435 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger