Das Foto zeigt Projektleiter Brad Barter vor der neuen Anlage. Der Australier sorgt dafür, dass die Arbeiten planmäßig voranschreiten.

Das Foto zeigt Projektleiter Brad Barter vor der neuen Anlage. Der Australier sorgt dafür, dass die Arbeiten planmäßig voranschreiten.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch
Wirtschaft

Nordenham: Neuer Riesenofen geht bald in Betrieb

Von Timo Kühnemuth
17. Januar 2018 // 20:30

Die Arbeiten am neuen Reduktionsofen auf dem Weser-Metall-Gelände schreiten planmäßig voran. Im Laufe des zweiten Quartals soll die rund 41,5 Millionen Euro teure Anlage in Betrieb gehen. Rund 30 Firmen aus ganz Europa sind am Bau des Ofens, mit dem bleihaltige Schlacke verhüttet werden soll, beteiligt.

Größte Einzelinvestition der Firmengeschichte

Die neue Anlage, mit deren Bau im Februar 2017 begonnen worden ist, stellt die größte Einzelinvestition in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Bleihütte dar.

Weser-Metall wird zur größten Bleihütte Europas

Mindestens 30 000 Tonnen zusätzliches Blei will das Unternehmen auf diesem Wege jährlich produzieren. Insgesamt sind es dann 150 000 bis 160 000 Tonnen Blei im Jahr. Damit wird Weser-Metall zur größten Bleihütte Europas. Bislang verkauft das Unternehmen, das zur Recylex-Gruppe gehört, die bleihaltige Schlacke ins Ausland.

Bis zu 28 neue Mitarbeiter werden eingestellt

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Anlage Mitte oder Ende des zweiten Quartals einsatzbereit ist. Um sie betreiben zu können, werden bis zur Inbetriebnahme 25 bis 28 neue Mitarbeiter eingestellt. Bis die Anlage voll betriebsbereit ist, wird es drei bis sechs Monate dauern.

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