Vielen Taxifirmen steht das Wasser mittlerweile bis zum Hals. Um auf diesen Missstand hinzuweisen, haben drei Nordenhamer Unternehmer einen Brandbrief an Stephan Weil verfasst.

Vielen Taxifirmen steht das Wasser mittlerweile bis zum Hals. Um auf diesen Missstand hinzuweisen, haben drei Nordenhamer Unternehmer einen Brandbrief an Stephan Weil verfasst.

Foto: Kahnert/dpa

Wesermarsch

Nordenham: Taxi-Chefs schreiben Brandbrief an Stephan Weil

27. April 2021 // 08:35

Taxi Ehmen, Taxi Kase und Taxi Timm schlagen Alarm. Die Nordenhamer Firmen gehören zum Öffentlichen Personennahverkehr und gelten somit als systemrelevant - bekommen aber aus der öffentlichen Hand weder Zuschüsse noch Subventionen. Mit einem Brandbrief haben sie sich jetzt an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gewandt.

„Betriebspflicht sollte ausgesetzt werden“

Weil sie als systemrelevant gelten, seien Taxibetreiber verpflichtet, an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag erreichbar zu sein. Man sorge zu einem erheblichen Teil für „Mobilität in der Fläche des Landes“, bekomme in der Corona-Krise aber keine finanziellen Hilfen. Um den betroffenen Unternehmen zu helfen, könnte die sogenannte Betriebspflicht ausgesetzt werden, so die Autoren des Brandbriefes. In Zeiten, in denen Gaststätten und Restaurants geschlossen sind und keine größeren Veranstaltungen stattfinden, sei diese unsinnig.

Mit welchen Problemen sich die Taxiunternehmen darüber hinaus konfrontiert sehen und welche Lösungsvorschläge sie machen, lest Ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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