Viele Tierarztpraxen kommen aufgrund des pandemiebedingten Haustier-Booms an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Nervenkostüm der Halterinnen und Halter ist nach zwei Jahren Pandemie angespannt.

Viele Tierarztpraxen kommen aufgrund des pandemiebedingten Haustier-Booms an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Nervenkostüm der Halterinnen und Halter ist nach zwei Jahren Pandemie angespannt.

Foto: Sven Hoppe/dpa

Wesermarsch

Nordenhamer Tierärztin: Volle Praxis und angespannte Halter

28. Januar 2022 // 14:39

Die Corona-Krise hat in Deutschland einen Haustier-Boom losgetreten. Kleintierpraxen sind voll und die Halterinnen und Halter angespannt.

Folgen für Tierärzte

Unzählige Hunde, Samtpfoten und andere pelzige Säuger bezogen hierzulande neue Zuhause – ein Trend, der die letzten beiden Jahre prägte. Eine Entwicklung, die nicht ohne Folgen bleibt. Viele Tierärzte bekommen die negativen Folgen zu spüren.

„Verbal angegangen“

Die Nordenhamer Tierärztin Carsta Steeb hat vor allem zwei Probleme ausgemacht, die sie auf die Pandemie zurückführt. Neben Platzproblemen in den Praxis sei die Kommunikation mit den Besitzern der Hunde und Katzen schwieriger und herausfordernd geworden. „Meine Helferinnen vorne werden häufig verbal angegangen“, beschreibt sie die Situation für die Sprechstundenhilfen, die Vierbeiner samt ihrer Halterinnen und Halter in Empfang nehmen. „Das Nervenkostüm der Menschen ist angenagt“, vermutet Carsta Steeb.

Was zu den Platzproblemen führt, wie sie mit den nörgelnden Halterinnen und Haltern umgeht, erfahrt ihr auf NORD|ERLESEN in der Freitagsausgabe der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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