Mitarbeiter der freiwilligen Feuerwehr Hammelwarden sind nach einem Unfall am 13. Juni auf der Bundesstraße 212 beschimpft und sogar bedroht worden.

Mitarbeiter der freiwilligen Feuerwehr Hammelwarden sind nach einem Unfall am 13. Juni auf der Bundesstraße 212 beschimpft und sogar bedroht worden.

Foto: Symbolfoto: Woitas/dpa

Wesermarsch

Retter beleidigt und bedroht: Braker Bürgermeister erwägt Anzeige

Von Nikola Mihajlov
21. Juni 2018 // 17:47

Demjeningen, der Polizisten und Rettungskräfte nach einem Unfall auf der B212 in Brake am 13. Juni beleidigt und bedroht hat, geht es jetzt an den Kragen. Der Braker Bürgermeister Michael Kurz (SPD) erwägt eine Anzeige. 

Vielleicht werden die Kosten in Rechnung gestellt

Der Bürgermeister will prüfen, ob es strafrechtlich relevante Beleidigungen oder Bedrohungen gegeben hat. Wenn ja, will er Strafanzeige stellen. Michael Kurz möchte mit den Feuerwehrleuten aus Hammelwarden sprechen, die zu dem Unfall ausrückten. Der Verwaltungschef vom Ordnungsamt will zudem prüfen lassen, ob die Kosten für den Feuerwehreinsatz in Rechnung gestellt werden können.

Verursacher soll sich öffentlich entschuldigen

Der Bürgermeister der Kreisstadt erwartet, dass der Mann sich öffentlich entschuldigt. Zwei Männer waren bei dem Unfall am 13. Juni leicht verletzt worden. Was sich dabei ereignete, war für viele Helfer beispiellos: Einer der Verletzten beschimpfte, beleidigte und bedrohte die Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, weil ihm offenbar die Rettung nicht schnell genug ging.

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