Uwe Schmickt, Franz Kohlweck und Peter Dähmlow (von links) sind nur drei von rund 500 Teilnehmern bei der Tidenrallye.

Uwe Schmickt, Franz Kohlweck und Peter Dähmlow (von links) sind nur drei von rund 500 Teilnehmern bei der Tidenrallye.

Foto: Lorenz

Wesermarsch

Tidenrallye: Rund 500 Kanuten paddeln von Nordenham nach Bremen

Von Frank Lorenz
1. Juni 2018 // 18:30

Einige hundert Kanuten und Ruderer werden bei der Weser-Tidenrallye am Samstag in Nordenham erwartet. Zum mittlerweile 29. Mal lädt der Landeskanuverband Bremen zu der Veranstaltung ein, die Wassersportler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nach Nordenham lockt. Wenn am 2. Juni um 12.30 Uhr Höhe Großensieler Hafen der Startschuss ertönt, bietet sich auf der Weser ein eindrucksvolles Bild.

Sportler dürfen nicht trödeln

Die Tidenrallye ist eine Breitensportveranstaltung. Und doch gehen auch immer wieder ehemalige Spitzensportler an den Start, die die 44 Kilometer bis zum Goldziel in Bremen-Lesum in beeindruckenden Zeiten zurücklegen und schneller unterwegs sind als ein Fahrradfahrer. Tidenrallye heißt die Veranstaltung deshalb, weil die Wassersportler mit der Tide, also der Strömung fahren. Trödeln darf niemand, denn wenn das Wasser kippt, heißt es gegen den Strom anzufahren. Und das ist eine arge Plackerei.

In Großensiel geht es los

Mit dabei sind regelmäßig auch Kanuten des Wassersportvereins Nordenham und Ruderer vom Nordenhamer Ruderclub. Der WSV Nordenham ist Gastgeber vor Ort, stellt sein Gelände zum Campen zur Verfügung und kümmert sich um die Verpflegung der Kanuten. Das Sportereignis wird von einem bunten Rahmenprogramm mit Vorfahrten auf der Weser, Museumsbesuchen, Abendprogrammen und Fachvorträgen umrahmt.

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