120 Nordenhamer Frauen kamen zum Frauenfrühstück in die Jahnhalle. Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragte Karin Windheim-Czichon und der Arbeitskreis Weltfrauentag.

120 Nordenhamer Frauen kamen zum Frauenfrühstück in die Jahnhalle. Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragte Karin Windheim-Czichon und der Arbeitskreis Weltfrauentag.

Foto: Jürgensen

Wesermarsch

Weltfrauentag: Nordenhamer Frauen feiern 100 Jahre Wahlrecht

Von Stefanie Jürgensen
8. März 2018 // 17:30

100 Jahre Frauenwahlrecht – unter diesem Motto stand der diesjährige Weltfrauentag am 8. März. 120 Nordenhamer Frauen sind zu diesem Anlass zu einem gemeinsamen Frühstück in die Jahnhalle zusammengekommen und sprachen über die Geschichte und Zukunft der Frauen.

Nicht selbstverständlich

„Heute ist das Frauenwahlrecht in Deutschland selbstverständlich. Das ist aber nicht in allen Ländern so“, sagte Bürgermeister Carsten Seyfarth zur Begrüßung. Der Weltfrauentag sei ein guter Anlass, um sich ins Bewusstsein zu rufen, dass Gleichstellung eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Ähnliche Probleme

Gleichstellungsbeauftragte Karin Windheim-Czichon wies darauf hin, dass viele frauenbezogene Themen heute politisch so relevant sind wie vor 100 Jahren: zum Beispiel die Berufsbildung, Lohngleichheit oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wichtige Errungenschaft

Das Frauenwahlrecht ist am 30. November 1918 in Kraft getreten. "Keine andere Errungenschaft hat das Leben der Frauen so verändert wie das Wahlrecht", betonte Karin Windheim-Czichon beim Frauenfrühstück.

Neuseeland Vorreiter

Schon seit der Französischen Revolution gab es in Europa immer wieder Forderungen nach Mitbestimmung für Frauen. Neuseeland war das erste Land, dass Frauen im Jahr 1893 das Wahlrecht zusprach, Finnland 1906 das erste in Europa.

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