Viele Landmaschinen sind inzwischen mit enormer Technik ausgestattet. Dafür benötigen sie häufig einen Internetzugang, der auf dem Land aber fehlt.

Viele Landmaschinen sind inzwischen mit enormer Technik ausgestattet. Dafür benötigen sie häufig einen Internetzugang, der auf dem Land aber fehlt.

Foto: Kahnert/dpa

Wesermarsch

Wesermarsch-Bauern wollen schnelles Internet "an jeder Milchkanne"

Von Frank Lorenz
26. September 2019 // 18:30

Auf Bauernhöfen erhält immer mehr Hightech Einzug. Und dafür braucht es schnelle Internetverbindungen. Doch genau daran hapert es vielerorts in der Wesermarsch noch. Der Geschäftsführer des Landvolkverbands, Manfred Ostendorf, führte jetzt Beispiele an.

Technik schaltet sich ab

„Wir haben Biogasanlagen, die können nicht mehr ans Netz gehen, weil die Telekom nicht gewährleisten kann, dass die Leitung steht“, sagte Manfred Ostendorf. Die Anlagen müssten permanent mit dem Internet verbunden sein. Klappt dies nicht, schalteten sich diese Anlagen ab. Anderes Beispiel: „Wir haben Melktechnik, die ist computergesteuert. Die Meldungen über die Melkvorgänge müssen wir online abgeben, da gibt es stundengenaue Überprüfungen.“

Betriebe brauchen auch LTE

„Unsere Betriebe sind ortsgebunden und brauchen das schnelle Netz am Hof“, betonte der Landvolk-Geschäftsführer. „Außerdem brauchen wir auch auf dem Feld eine Verbindung zum Stammbetrieb.“  Nicht nur die Glasfaserleitung bis zum Bauernhof, sondern auch ein funktionierendes LTE- oder sogar 5G-Netz sei elementar.
Was der Landkreis Wesermarsch in Sachen Breitbandausbau für die Landwirte tun will, lest Ihr am Freitag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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