Die Zahl der Menschen in der nördlichen Wesermarsch, die so große psychische Probleme haben, dass sie für sich und andere zur Gefahr werden, nimmt zu. Das geht aus der Statistik des Amtsgerichts Nordenham hervor.

Die Zahl der Menschen in der nördlichen Wesermarsch, die so große psychische Probleme haben, dass sie für sich und andere zur Gefahr werden, nimmt zu. Das geht aus der Statistik des Amtsgerichts Nordenham hervor.

Foto: Berg/dpa

Wesermarsch

Wesermarsch: Immer mehr Menschen haben große psychische Probleme

Von Timo Kühnemuth
28. März 2019 // 19:30

Die Zahl der Menschen, die so große psychische Probleme haben, dass sie für sich und andere zur Gefahr werden, nimmt zu. Gab es am Amtsgericht Nordenham im Jahr 2017 noch 31 Verfahren, bei denen es um die Unterbringung eines Betroffenen in einer Fachklinik für Psychiatrie ging, so waren es im vergangenen Jahr schon 40.

20 Verfahren schon 2019

Und der Trend hält an: „Im ersten Quartal dieses Jahres haben wir bereits knapp 20 Verfahren dieser Art gehabt“, sagt Amtsgerichtsdirektorin Dr. Ann-Katrin von der Heide. In der Regel gehe es für die Betroffenen in die Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen. Betroffen seien im Prinzip alle Altersgruppen. Kinder und Jugendliche seien hierbei außen vor.

Größere psychische Belastungen

Dass die Zahl der Unterbringungsverfahren in den letzten Jahren gestiegen ist, dürfte im Wesentlichen daran liegen, dass sich die Menschen immer größeren psychischen Belastungen ausgesetzt fühlen. „Die Lebensverhältnisse werden nicht einfacher“, macht Ann-Katrin von der Heide deutlich.
Wie sich die Zahl der Ehescheidungen und Verbraucherinsolvenzen in den vergangenen Jahren entwickelt hat, lest ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Immer informiert via Messenger
Oben-Ohne-Baden in den Schwimmbädern der Region - Seid ihr dafür?
1302 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger