Die Band Green 4 a Day kam beim Nordenhamer Stadtfest gut an.

Die Band Green 4 a Day kam beim Nordenhamer Stadtfest gut an.

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Wesermarsch

Wetter drückt auf die Stimmung beim Stadtfest in Nordenham

Von Frank Lorenz
20. August 2017 // 22:20

Feiern auf Kommando: Das ist vielerorts das Markenzeichen der Stadtfeste. Damit es funktioniert, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. Zum einen muss das Wetter passen, zum anderen das Angebot an Musik, Gastronomie und Unterhaltung.

Zwei Bühnen und eine Party-Zone

Wie in den Vorjahren gab es zwei Bühnen mit Live-Musik und eine Party-Zone für die Disco-Fans. Dazu jede Menge Imbiss- und Getränkestände sowie Händler, die allerlei Nützliches und Unnützes verkauften. Die Fußgängerzone wurde zur Flaniermeile und der Marktplatz zum Festgelände, auf dem das Bier aus vielen Hähnen floss.

Konzept wie in den vergangenen Jahren

Veranstalter Peter Böseler setzte auf dasselbe Konzept wie in den vergangenen Jahren, eine Mischung aus Musik-Festival und Kirmes. Nach dem regnerischen Auftakt beim sogenannten Probelauf am Donnerstag kamen am Freitag und Sonnabend die meisten Gäste aufs Festgelände. Auf der großen Marktplatz-Bühne spielten Cover-Bands wie Promise und Smaaties die größten Hits der vergangenen Jahre und heizten so die Stimmung an.

Abseits des Mainstreams

Für das Programm auf der Bühne an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße/Jakobstraße war das Blexer Musikcenter Ton & Takt zuständig. Dort gab es auch Live-Musik jenseits des Mainstreams zu hören, was den Nordenhamern gut gefiel. Auf dem Peterlee-Platz brachten DJs vor allem die jüngeren Besucher mit Elektro-Beats zum Mitfeiern.

Veranstalter ist zufrieden

Veranstalter Peter Böseler zog eine überwiegend positive Bilanz, auch wenn weniger Gäste das Stadtfest besucht hätten als in den Vorjahren. „Am Wetter können wir nichts ändern“, stellte er klar. Außerdem könne es sein, dass aufgrund vieler schlimmer Ereignisse wie jüngst dem Anschlag in Barcelona Menschen Angst hätten, eine Großveranstaltung zu besuchen.

Kritik wahrgenommen

Kritik, beispielsweise am stets gleichen Aufbau des Festgeländes, an der Auswahl der Bands für die Hauptbühne oder an der Toiletten-Situation hätten er und sein Team aufgenommen. „Wir werden versuchen, im nächsten Jahr einiges anders zu machen“, sagte Peter Böseler im Gespräch mit der Kreiszeitung. Es gebe allerdings auch Auflagen, die es zu erfüllen gelte. Darum sei nicht alles machbar, was sich die Besucher eventuell wünschten, so der Stadtfest-Veranstalter.

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