Arne Segebrecht, Alexander Echternkamp, Joslyn Kirstein und Sophia Willms halfen am Zukunftstag im Seniorenheim Haus Tongern.

Arne Segebrecht, Alexander Echternkamp, Joslyn Kirstein und Sophia Willms halfen am Zukunftstag im Seniorenheim Haus Tongern.

Foto: Lorenz

Wesermarsch

Zukunftstag in Nordenham: Nagellack für die Generation Ü80

Von Frank Lorenz
26. April 2018 // 18:25

Beim Zukunftstag können Schüler einen Tag lang in Berufe hineinschnuppern. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Denn in jedem Betrieb gibt es auch typische oder ungewöhnliche Gerüche. Während es beispielsweise im Seniorenzentrum in der Mittagszeit nach Pfannkuchen und Gemüse duftet, ist rund 80 Jahre altes Zeitungspapier eher der Kategorie muffig zuzuordnen. So oder so: Zu erleben gab es überall viel.

Entstehung der Zeitung

Jannis Kuhlmann und Emma Bartels vom Gymnasium Nordenham sowie Amelie Müller und ihr Bruder Lennart Müller von der Oberschule Brake waren am Donnerstag bei der Kreiszeitung zu Gast. Sie wollten wissen, wie die Zeitung entsteht und welche Aufgaben ein Redakteur den ganzen Tag zu erledigen hat.

Wie bei der Uroma

Zur selben Zeit sind Alexander Echternkamp, Arne Segebrecht, Sophia Willms und Joslyn Kirstein im Seniorenwohnheim Haus Tongern unterwegs und erleben den Alltag der Pflegekräfte und Betreuer mit. „Mir macht es Spaß. Ich habe selbst eine Uroma, die schon über 90 Jahre alt ist“, sagt Alexander Echternkamp.

Vogelhäuschen gebaut

Gemeinsam mit Arne Segebrecht und Mitarbeitern des Seniorenheims half er einigen Bewohnern während eines Kreativangebotes, Vogelhäuschen zu bauen und zu gestalten. „Hier gibt es jeden Tag eine besondere Aktion für die alten Menschen“, weiß Arne Segebrecht zu berichten.

Hände haben gezittert

Die beiden Zukunftstag-Mädchen Sophia Willms und Joslyn Kirstein hingegen kümmerten sich auf andere Weise ums Wohlergehen der Bewohnerinnen. „Wir haben ihnen die Fingernägel lackiert“, erzählt die elfjährige Sophia. Und Joslyn ergänzt: „Das war gar nicht so einfach, weil bei einigen die Hände so gezittert haben.“ Mit einem Massagestab hätten sie danach noch einigen Senioren die Kopfhaut massiert. Denn auch Wellness für die betagten Bewohnerinnen und Bewohner spielt in der Wohnanlage eine Rolle.

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