Trotz des einsetzenden Tauwetters ist die Gefahr für Überschwemmungen eher gering.

Trotz des einsetzenden Tauwetters ist die Gefahr für Überschwemmungen eher gering.

Foto: Arnd Hartmann

Wetter

Mildere Temperaturen lassen Schnee schmelzen

16. Februar 2021 // 06:32

Schnee und frostige Temperaturen haben Bremen und Teile Niedersachsens in eine weiße Winterlandschaft verwandelt. Damit ist es bald vorbei.

Gefahr für Überschwemmungen eher gering

Trotz des einsetzenden Tauwetters ist die Gefahr für Hochwasser und Überschwemmungen in Bremen und Niedersachsen in den nächsten Tagen eher gering. Die Wasserstände in den Gewässern würden zwar steigen und es werde nach aktuellem Stand auch zahlreiche Meldestufenüberschreitungen geben, schätzte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Lage ein. Es werde aber nicht regnen, so dass die Lage nicht sehr kritisch werden dürfte.

Temperaturen bis zehn, elf Grad

Im Laufe der Woche sollen die Temperaturen merklich je nach Lage auf bis zu zehn, elf Grad ansteigen. Momentan sind in der Südhälfte Niedersachsens laut NLWKN 30-50 Millimeter Wasseräquivalent in einer Schneedecke zwischengespeichert. Ein Millimeter Wasseräquivalent entspricht dabei laut Deutschen Wetterdienst einem Liter Schmelzwasser pro Quadratmeter.

Wasser verdunstet und fließt regulär ab

Das Wasser werde nun im Laufe der Woche abfließen. Tauwetter und Schneeschmelze seien nicht gleichbedeutend mit Hochwasser, betonte eine NLWKN-Sprecherin. Es müsse berücksichtigt werden, dass auch Wasser verdunste und regulär abfließe. Die Aussagen des Landesbetriebs beziehen sich nur auf Binnengewässer, darunter Seen und Flüsse. Die Lage in einzelnen Kommunen, der Ablauf über die Kanalisation oder die Situation an kleinen Bächen könnten nicht beurteilt werden.

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