Nordrhein-Westfalen, Köln: "Love Black Friday!" steht in einem Schaufenster auf der Hohe Straße.

Beim Black Friday geht‘s wieder um satte Rabatte.

Foto: picture alliance/dpa

Wirtschaft

Black Friday: So läuft die Rabattschlacht im Teil-Lockdown

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Von nord24
27. November 2020 // 07:21

Rabattschlachten im Internet und Schnäppchenjagd in den Einkaufsstraßen: Der Black Friday hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der umsatzstärksten Verkaufstage im deutschen Einzelhandel entwickelt. Doch in diesem Jahr könnte alles ganz anders werden.

Black Friday: Lust an der Schnäppchenjagd vielleicht nicht mehr ganz so groß

In den Innenstädten droht der Teil-Lockdown, die Lust an der Schnäppchenjagd zu torpedieren. Und auch im Internet könnte die Ausgabenbereitschaft in diesem Jahr aufgrund der Pandemie deutlich geringer sein als früher.

Das eingeplante Einkaufsbudget sinkt

Eine aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners ergab, dass in diesem Jahr gerade einmal die Hälfte der Verbraucher plant, am Black Friday oder dem folgenden Cyber Monday auf Schnäppchenjagd zu gehen. Vor einem Jahr hatten das noch zwei Drittel der Konsumenten vor. Und auch das eingeplante Einkaufsbudget ist in der Corona-Krise zusammengeschmolzen: Im Durchschnitt sind in diesem Jahr „nur“ noch 205 Euro für das Black-Friday-Shopping vorgesehen. Vor einem Jahr waren es noch 242 Euro.

Startschuss für die Schnäppchenjagd schon Ende Oktober

Tatsächlich bemühen sich viele Händler in diesem Jahr noch mehr als in der Vergangenheit, die Kunden anzulocken. Der Startschuss für die Schnäppchenjagd fiel noch früher als sonst. Amazon lockt schon seit Ende Oktober mit „frühen Black Friday Angeboten“. Die Elektronikketten Saturn und Media Markt versprachen ihren Kunden gleich einen ganzen „Black November“ und auch Zalando präsentierte schon Wochen vor dem eigentlichen Termin reduzierte Black-Friday-Angebote auf seiner Homepage.

Experte: Verbraucher sollen kühlen Kopf bewahren

Für die Verbraucher ist es sicher kein Fehler, an dem Schnäppchentag einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn nach einer Preisanalyse des Portals Idealo lag die durchschnittliche Preisersparnis am Aktionstag 2019 bei lediglich 8 Prozent. Zwar gab es am Black Friday tatsächlich überdurchschnittlich viele Preisnachlässe, aber nicht alle Sonderangebote waren tatsächlich so gut wie sie schienen. Die Empfehklung von Idealo-Experte Michael Stempin: Seine Empfehlung: Wer echte Schnäppchen machen will, sollte sich nicht auf den Black Friday versteifen, sondern die Preise der Wunschprodukte über einen längeren Zeitraum beobachten. (dpa/mb)

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