Dieses Bild zeigt noch eine der harmloseren Szenen aus den Aufnahmen der Soko Tierschutz, die beim Verladen offensichtlich kranker Tiere zum Schlachthof Düdenbüttel vor einem Jahr entstanden sind.

Dieses Bild zeigt noch eine der harmloseren Szenen aus den Aufnahmen der Soko Tierschutz, die beim Verladen offensichtlich kranker Tiere zum Schlachthof Düdenbüttel vor einem Jahr entstanden sind.

Foto: Archiv

Wirtschaft

Nach Tierquälerei-Vorwürfen: Schlachthof will neu starten

Von Karsten Wisser
16. Juli 2020 // 10:05

Der vor einem Jahr wegen eines Tierquälerei-Vorwurfs geschlossene Schlachtbetrieb in Düdenbüttel im Landkreis Stade will wiedereröffnen.

Als Tierquälerei eingestuft

Die Tierschutzorganisation Soko Tierschutz hatte mit dem Einsatz versteckter Kameras dokumentiert, dass offenbar kranke Rinder auf den landwirtschaftlichen Betrieben in den Kreisen Stade, Cuxhaven und Rotenburg unter dem Einsatz von Seilwinden mit brutaler Gewalt auf Hänger gezogen und zum Schlachtbetrieb nach Düdenbüttel gebracht worden sind.

Unter neuer Führung wieder einsteigen

Gut ein Jahr nach der Schließung versucht die Schlachterfamilie Maretzki am Standort in Düdenbüttel einen Neustart mit neuer Gesellschaft und neuer Geschäftsführerin.

„Nicht wieder passieren“

„Was damals passiert ist, können wir nicht ungeschehen machen, aber wir wollen dafür sorgen, dass es nicht wieder passiert“, sagt Rebecca Maretzki. Die Ehefrau von Schlachter Jan Maretzki ist die Geschäftsführerin der neuen Gesellschaft, die den Schlachtbetrieb wieder aufnehmen will.

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