Als mutmaßliche Gründe für die zahlreichen Infektionen nannte das Unternehmen die Rückkehr von Arbeitern nach Heimaturlauben.

Als mutmaßliche Gründe für die zahlreichen Infektionen nannte das Unternehmen die Rückkehr von Arbeitern nach Heimaturlauben.

Foto: Friso Gentsch/dpa

Wirtschaft

Nach Tönnies-Schließung: 7000 Menschen unter Quarantäne

Von Marc Herwig
17. Juni 2020 // 17:17

Erneut gibt es einen folgenreichen Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik mit mindestens 400 Infizierten.

7000 Menschen unter Quarantäne

Die Produktion in dem Schweinefleischbetrieb in Westfalen wurde vorübergehend eingestellt, der Kreis Gütersloh schließt Schulen und Kindertagesstätten und stellt gut 7000 Menschen unter Quarantäne.

Schulen und Kitas geschlossen

Mit schon 400 Neuinfizierten seit Anfang der Woche nimmt der Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück größere Ausmaße an. Durch die Schließung von Schulen und Kitas solle eine Ausbreitung in der Bevölkerung vermieden werden, sagte eine Sprecherin des Kreises. Unter den Tönnies-Beschäftigten seien viele Mütter und Väter von Schulkindern.

Mutmaßungen bei den Gründen

Als mutmaßliche Gründe für die zahlreichen Infektionen nannte das Unternehmen die Rückkehr von Arbeitern nach Heimaturlauben.

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