Voll beladen mit Holzplatten aus China: Der Frachter „La Sauternais“ wird zurzeit bei der Firma Heuer Port Logistics in Bremerhaven entladen. Das Holz hätte eigentlich in Eisenbahnwaggons verladen werden sollen.

Voll beladen mit Holzplatten aus China: Der Frachter „La Sauternais“ wird zurzeit bei der Firma Heuer Port Logistics in Bremerhaven entladen. Das Holz hätte eigentlich in Eisenbahnwaggons verladen werden sollen.

Foto: Scheer

Wirtschaft

Bremerhaven: Betrieb abgeschnitten auf Hafeninsel

17. April 2021 // 14:50

Nach dem Totalschaden der Drehbrücke im Bremerhavener Hafen können keine Züge mehr das Unternehmen Heuer auf der Columbusinsel erreichen.

Mit dem Fruchtterminal hat Heuer sich einen Namen gemacht. Aber auf der Columbusinsel bewegt das Unternehmen längst mehr als nur Obst und Gemüse – Stahl etwa oder Holz, Maschinenteile und Autos. Der Totalschaden der Drehbrücke sorgt im Unternehmen allein in diesem Jahr für Mehrkosten von rund 1,7 Millionen Euro.

Eigentlich mit 2000 Waggons geplant

Es waren doch mehr Züge als angenommen, die bisher über die Drehbrücke auf die Columbusinsel gerollt sind. „Für dieses Jahr hatten wir mit 2000 Waggons geplant“, sagt Matthias Hasselder, Prokurist des Umschlagunternehmens Heuer Port Logistics. Dass vorschnell Politiker geurteilt hätten, dieser Teil des Hafens bräuchte keine Anbindung an Bahngleise, das ärgert ihn schon.

Wie das Unternehmen die Situation aktuell bewältigt, und warum es eine Behelfsbrücke über den Verbindungskanal fordert, lest Ihr am 18. April 2021 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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