Eine schwangere Frau wird in Guatemala per Ultraschall untersucht. Der Zika-Virus kann bei Babys Schädelfehlbildungen verursachen.  Foto Biba/dpa

Eine schwangere Frau wird in Guatemala per Ultraschall untersucht. Der Zika-Virus kann bei Babys Schädelfehlbildungen verursachen. Foto Biba/dpa

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Wissenschaft

Texas meldet Zika-Infektion durch Sexualkontakt

Von nord24
3. Februar 2016 // 12:35

Die Gesundheitsbehörden stehen beim Kampf gegen das Zika-Virus vor neuen Herausforderungen. In den USA wurde erstmals eine durch ungeschützten Sex erfolgte Zika-Infektion gemeldet. Der Patient oder die Patientin habe sich beim Sex mit einem Menschen infiziert, der aus einem vom Virus stark betroffenen Land zurückgekehrt war, meldete die Gesundheitsbehörde in Dallas, Texas. "Jetzt wissen wir, dass das Zika-Virus durch Sex übertragen werden kann", sagte Zachary Thompson, Direktor der texanischen Gesundheitsbehörde.

Meldung bringt Gewissheit

Das von Stechmücken übertragene Virus steht im Verdacht, durch eine Infektion von Schwangeren bei Neugeborenen zu den Schädelfehlbildungen zu verursachen. Experten gingen zuvor bereits davon aus, dass Zika auch durch ungeschützten Sex übertragen werden kann. Am Montag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Bislang ist das Virus innerhalb weniger Monate in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht.   Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) riet Frauen mit Blick auf die Olympischen Spiele zur Vorsicht. "Nutzen Sie die Empfängnisverhütung, wenn Sie zu den Spielen reisen", sagte WHO-Experte Anthony Costello. In Deutschland gibt es Experten zufolge keine Gefahr einer Ansteckung. Die das Virus übertragende Moskitoart komme hierzulande nicht vor. Bisher gibt es nur einige eingeschleppte Erkrankungen bei Reiserückkehrern. Die WHO betonte erneut, dass die Gefährlichkeit des Erregers nicht mit dem oft tödlichen Ebola-Virus vergleichbar sei. (dpa)

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