Bei der verkürzten Einfädelung an der Anschlusstelle Stuckenborstel kam es am Dienstag zu mehrern Unfällen.

Bei der verkürzten Einfädelung an der Anschlusstelle Stuckenborstel kam es am Dienstag zu mehrern Unfällen.

Foto: Polizei

Zeven
Blaulicht

A1 bei Stuckenborstel: Neue Situation überfordert Autofahrer

Von nord24
1. September 2020 // 13:43

Zu einer ganzen Reihe von Unfällen ist es am Dienstagmorgen auf der A1 gekommen. Grund war eine verkürzte Einfädelungsspur.

Crash im Berufsverkehr

Im Bereich der Anschlussstelle Stuckenborstel in Fahrtrichtung Bremen krachte es mehrfach während des morgendlichen Berufsverkehrs. Denn im Rahmen einer geplanten Baustelle zur Fahrbahnerneuerung musste eine Einfädelungsspur verkürzt werden. In den kommenden Tagen werden in diesem Bereich drei Fahrstreifen an den rechten Fahrbahnrand verschwenkt.

Einer fährt weiter

Glücklicherweise blieb es bei den Unfällen beim Blechschaden. Gegen 5.30 Uhr krachte es zum ersten Mal. Ein bislang noch unbekannter Sattelzug kollidierte mit dem Wagen einer 51-jährigen Frau aus Sottrum. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort. Ein paar Minuten später stießen zwei Sattelzüge an gleicher Stelle seitlich zusammen.

Hoher Sachschaden

Gegen 7 Uhr kam es zu einem Unfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Ein 47-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Rotenburg hatte mit seinem Pkw von der Einfädelungsspur auf die Autobahn fahren wollen. Aus Unachtsamkeit kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 58-Jährigen. Durch Trümmerteile wurde in der Folge der Wagen eines Bremervörders beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Appell der Polizei

Auch in den nächsten Tagen wird die Situation die erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer fordern. Deshalb bittet die Autobahnpolizei vor allem Menschen, die die gewöhnliche Auffahrt in Richtung Bremen erwarten, sich auf die veränderte Situation einzustellen.

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