Vergangene Woche demonstrierten Afrikaner in Zeven nicht nur für die Aufklärung des Mordes an dem Ivorer Amadou Diabate, sondern gleichzeitig gegen angebliche Willkür in der Ausländerbehörde. Eine Bremer Anwältin trägt die Vorwürfe mit, während der Freundeskreis Asyl die Sache völlig anders bewertet.

Vergangene Woche demonstrierten Afrikaner in Zeven nicht nur für die Aufklärung des Mordes an dem Ivorer Amadou Diabate, sondern gleichzeitig gegen angebliche Willkür in der Ausländerbehörde. Eine Bremer Anwältin trägt die Vorwürfe mit, während der Freundeskreis Asyl die Sache völlig anders bewertet.

Foto: Bert Albers

Zeven

Ausländerbehörde Zeven: Anwältin spricht von Schikane

Von Bert Albers
16. Juli 2020 // 16:37

Afrikaner werden von der Ausländerbehörde in Zeven unfair behandelt. Diesen Vorwurf von Demonstranten teilt auch eine Bremer Juristin.

Freundeskreis Asyl widerspricht

Die Anwältin Petra Fritsche-Ejemole vertritt unter anderem Kouassi Arnaud (Name geändert). Der Ivorer ist Asylbewerber und lebt in Zeven. Dass er nicht nach Oldenburg zu seinem zweieinhalb Jahre alten Sohn ziehen darf, kann er nicht verstehen. Seine Anwältin spricht deshalb von Schikane der Zevener Ausländerbehörde. Ein Vorwurf, den ausgerechnet der Freundeskreis Asyl Zeven-Selsingen entschieden zurückweist.

Was genau Arnaud und seine Anwältin kritisieren, lest ihr bei NORD|ERLESEN.

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