Nach dem Biss in Steinfeld: "Sollte es sich tatsächlich um einen Wolfsbiss handeln, müsste das Tier umgehend getötet werden", sagt Umweltminister Olaf Lies.

Nach dem Biss in Steinfeld: "Sollte es sich tatsächlich um einen Wolfsbiss handeln, müsste das Tier umgehend getötet werden", sagt Umweltminister Olaf Lies.

Foto: Symbolfoto: Wagner/dpa

Zeven

Biss in Steinfeld: Wenn's der Wolf war, muss er sterben

Von nord24
29. November 2018 // 13:29

Den mutmaßlichen Angriff eines Wolfes auf einen Mann in Steinfeld (Samtgemeinde Tarmstedt) untersucht das niedersächsische Umweltministerium mit Hochdruck. Sollte es sich tatsächlich um einen Wolfsbiss handeln, müsste das Tier umgehend getötet werden, sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD).

Warten auf Ergebnis

Die Proben seien am Donnerstag per Kurier an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen (Hessen) geschickt worden, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Donnerstag. "Wir hoffen, dass es gelingt, verwertbares Material aus den sichergestellten Gegenständen zu isolieren und dann auszuwerten", sagte die Ministeriumssprecherin. Das Institut wolle das Ergebnis so schnell wie möglich vorlegen.

Pullover und Hammer sichergestellt

Ein 55-jähriger Gemeindearbeiter hatte berichtet, am Dienstag bei der Pflege einer Grünanlage an einem Friedhof von einem Wolf in die Hand gebissen worden zu sein. Er habe den Wolf mit einem Hammer abgewehrt. Drei weitere Tiere eines Rudels hätten mit Abstand daneben gestanden. Außer tierischen Haarproben sind laut Ministerium der Pullover des Mannes und der Hammer sichergestellt worden. (lni)

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