Der Zevener Arne Trumann wird häufiger als Gast in Fernsehsendungen eingeladen, um über seine Erfahrungen mit Sepsis zu berichten.

Der Zevener Arne Trumann wird häufiger als Gast in Fernsehsendungen eingeladen, um über seine Erfahrungen mit Sepsis zu berichten.

Foto: ZZ

Zeven

Blutvergiftung: Experte aus Zeven jetzt auch in Europa unterwegs

Von Joachim Schnepel
30. April 2019 // 15:15

Arne Trumann aus Zeven, der 2012 während eines Krankenhausaufenthaltes an einer lebensbedrohlichen Sepsis (Blutvergiftung) erkrankte, ist mit seiner Geschichte inzwischen auf europäischer Ebene unterwegs. Als Experte in eigener Sache spricht er vor Gremien wie der Europäischen Sepsis Allianz in Brüssel.

Unterwegs als ehemaliger Patient

Er sei in erster Linie als ehemaliger Patient unterwegs, sagte Trumann. Man erleide eine Sepsis und habe dadurch häufig Spätfolgen, wie er mit seinen Händen als Klavierspieler. Das kriege man auch nicht wieder weg.

Verschiedene Langzeitfolgen

Es gebe auch ganz verschiedene Langzeitfolgen beim Patienten, die man nicht sieht. Manche würden dadurch auch berufsunfähig und hätten verschiedene andere Einschränkungen, so Trumann.

Diagnose früher liefern

Das könnte man verhindern, wenn man Sepsis eher erkennen könnte und die Diagnose-Geräte, die den Ärzten zur Verfügung stehen, früher Erkenntnisse liefern würden, sodass eine Sepsis gezielter behandelt werden könnte, erläutert der 53-Jährige.
Was genau Trumann in Brüssel besprochen hat und was er noch plant, lest Ihr am Freitag in der ZEVENER ZEITUNG.

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