Die Förster der Niedersächsischen Landesforsten blicken mit Sorge auf viele Fichtenbestände wie hier an der Landesstraße von Zeven nach Tarmstedt, die stark geschwächt in den Frühling gehen und rufen alle Waldbesitzer auf, jetzt Maßnahmen gegen den Borkenkäfer einzuleiten.

Die Förster der Niedersächsischen Landesforsten blicken mit Sorge auf viele Fichtenbestände wie hier an der Landesstraße von Zeven nach Tarmstedt, die stark geschwächt in den Frühling gehen und rufen alle Waldbesitzer auf, jetzt Maßnahmen gegen den Borkenkäfer einzuleiten.

Foto: Hellwig

Zeven

Borkenkäfer macht sich in den Wäldern von Zeven breit

Von Joachim Schnepel
23. April 2019 // 15:15

Die Wälder in Zeven und umzu leiden. Der Grund: heftige Stürme im vergangenen Jahr sowie ein trockener und lang anhaltender Sommer. Dadurch haben sich Borkenkäfer wie Buchdrucker oder auch Kupferstecher geradezu sprunghaft vermehrt.

Doppelt so viele Käfer-Generationen

Das berichten die Förster Harald Westermann und Knut Sierk von den Niedersächsischen Landesforsten. Drei, zum Teil sogar vier Generationen hätten sich durch die Witterung entwickeln können, also doppelt so viele wie in normalen Jahren, erklären die Waldexperten.

Extrem hohe Vermehrungsrate

Diese extrem hohe Vermehrungsrate könne dazu führen, dass aus einem einzigen Käfer bis zu 100 000 neue Exemplare werden. Und das bereitet den Waldexperten echte Sorgen. Wenn die Temperaturen auf 15 bis über 20 Grad steigen, dann kommen die Borkenkäfer aus dem Boden.
Wie man der erwarteten Borkenkäferplage Herr werden will, lest Ihr morgen in der ZEVENER ZEITUNG.

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